Durchatmen.

Privat-Bücher, Zauberhafte Orte, ZITATE.

Sie sind herzlich eingeladen, unten in den Kommentaren zu schmökern, wenn Sie:

  • … auf der Suche sind nach Büchern,  die dazu anregen, durchzuatmen und eine Pause zu machen. Meine beruflich genutzten Bücher finden Sie unter Materialien.
  • Vielleicht lesen Sie – so wie ich – gerne mal ein Zitat, um zur Ruhe zu kommen. Ich habe immer mal wieder Zitate gesammelt und unten als Kommentar eingestellt.
  • Als Prozessbegleiterin bin ich viel in Hotels – manche von ihnen sind meiner Meinung nach zauberhafte Orte und Sie finden eine Verlinkung (unten als Kommentar).
  • Die Menschen, die mich beeindruckt haben oder von denen ich etwas gelernt habe, finden Sie nicht hier, sondern auf den anderen Seiten:
    • Zum dem einen oder anderen meiner Kollegen im Netzwerk habe ich etwas geschrieben. Vielleicht wollen Sie einen ersten Eindruck bekommen, mit wem ich zusammenarbeite.
    • Anlassbezogen kommentiere ich Weiterbildungen oder Veranstaltungen, die ich besuche und als Quellen meiner Arbeit wahrnehme. Vielleicht ist da die eine oder andere Anregung für Sie dabei.

9 Gedanken zu “Durchatmen.

  1. 2014 startete so wie 2013 geendet ist: mit viel Reisen und ich bin gerade aus Deutschland wieder zurück.
    Häufig werde ich gefragt, wo denn mein Zuhause ist und ich kann es gar nicht mit einem einfachen Satz beantworten. So entstand die Idee auf die Veröffentlichung dieser Zitat-Sammlung rund um das Reisen – nicht nur zum realen Reisen sondern auch zu „Reise-Metaphern“ – als Plädoyer für Bewegung – körperlich und im Kopf 😉

    „Jeder Tag ist eine Reise, und die Reise an sich ist das Zuhause“ (Matsuo Basho).

    „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist sieht nur eine Seite davon“ (Aurelius Augustinus).

    „Die Welt gehört dem, der sie geniesst“ (Giacomo Leopardi).

    „Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt“ (Laotse).

    „Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein fröhliches Herz“ (Herman Löns).

    „Umwege erhöhen die Ortskenntnisse“ (Reinhard Sprenger).

    „Besser auf neuen Wegen etwas stolpern als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten“ (aus China).

    „Identität sei eine Reise – kein Ort“ (Sten Nadolny).

    “Was ich nicht erlernt habe, das habe ich erwandert” (Johann Wolfgang von Goethe).

    „Wege entstehen dadurch, daß wir sie gehen“ (Hans Kudszus).

  2. Dort arbeiten, wo Andere Urlaub machen

    Viel reisen ist einer der Nachteile der Prozessbegleiter-Profession – und gleichzeitig kann es ein Genuss sein: Wenn ich dort arbeiten darf, wo andere Menschen Urlaub machen, dann ist das für mich ein Geschenk.

    Diese Woche war es die verschneite Landschaft rund um den Tegernsee:

  3. Die Sonne nicht nur im Herzen

    Südlich von München, nur ungefähr 30 Kilometer von der Stadt entfernt, gibt es den wunderbaren Tagungsort „Gut Sonnenhausen„. Schöne Räume und leckeres Essen in viel Natur drumherum – ich freu mich jedes Mal, wenn ich zum Arbeiten dort bin (egal, ob zu viert wie jetzt oder zu dreissig wie Anfang 2000).

  4. TrauerArbeit

    Ich wusste nicht, dass sterben ein Prozess sein kann – bevor ich es in den letzten Monaten erlebte. Und ich weiss seitdem auch, dass trauern mit „daran arbeiten“ verbunden sein kann.

    Mir hat am meisten dabei das Buch von Roland Kahlen (Hg) geholfen „In meiner Trauer wohnt die Liebe. Gedanken, die den Tod überwinden“ (2010). Der Herausgeber hat kurze Texte zusammengetragen, in denen es um einen Selbst und den geliebten Anderen geht. Wunderbar zum lesen und vorlesen und ins Gespräch kommen: über Nähe, Abschied, Hoffnung uvm.

    Jürgen Domians „Interview mit dem Tod“ (2012) hat mich angeregt, mir den Tod lebendig vorzustellen: Ich konnte versuchen, einen Perspektivenwechsel vorzunehmen und meine Angst vor ihm aus seinem Blickwinkel betrachten. Nebenbei lernte ich den Autor und seine lebenslange Auseinandersetzung mit dem Thema und seine Erfahrungen mit dem Tod geliebter Angehöriger und Freunde kennen.

    „Typisch amerikanisch“ und damit meine ich „optimistisch“ und „das Leben bejahend“ las sich „Dienstags bei Morrie. Die Lehre eines Lebens“ von Mitch Albom (2002). In den wöchentlichen Gesprächen mit seinem ehemaligen Professor diskutiert der Protagonist und Autor über Familie, Gefühle, Geld, Kultur uvm. – anregend, um auch mir selber bewusster zu werden zu diesen Themen.

    Schon ganz lange in meinem Regal steht Elisabeth Kübler-Ross mit ihrem Buch „Über den Tod und das Leben danach“ (1984). Ich finde es tröstend, wenn Sie schreibt „Der Tod ist ganz einfach das Heraustreten aus dem physischen Körper, und zwar in gleicher Weise wie ein Schmetterling aus seinem Konkon heraustritt“.

  5. Advent, Advent
    Mich selber daran zu erinnern, nicht durch den Dezember zu hetzen, ist gar nicht so einfach – zum Glück gibt es Adventskalender. Mögen Sie das auch? Einmal am Tag in Ruhe einen inspirierenden Gedanken oder ein Bild auf sich wirken lassen? Und kennen Sie den vom Impuls-Verlag – rund um die Achtsamkeit? Gehen sie dochmal hin …

  6. Rituale

    Nach fünf Jahren in den USA als Gast ist die Zeit hier absehbar: Zum Jahreswechsel irgendwann wird es wieder ganz nach Deutschlang gehen.

    Abschied-nehmen steht also an und ich denke wieder an das Konzept des Zwischenraums von Rainer Pieritz – ich schrieb bereits darüber. Ich besuche ausserdem bewusst Orte, die mir lieb geworden sind und überlege, welche alltäglichen Rituale ich wohl retten mag.

    Zu Ritualen schrieb meine NetzwerkKollegin Sandra Wündrich ein Kapitel in dem Buch von Markus Schwemmle und Bernd Schmid (Hg) „Systemisch beraten und steuern live“ (Göttingen 2009): „Die Bedeutung von Ritualen in der Beratung von Menschen und Organisationen“.

    Ich kann ihr nur zustimmen in der Aussage, dass Rituale Stabilität im Alltag bieten und vor allem auch im Wandel genutzt werden können oder kontraproduktiv wirken. Haben Sie schonmal darüber nachgedacht

    welche Veranstaltungen besser von Einsparungsbewegungen verschont bleiben?
    wo Informationen fliessen ausserhalb der offiziellen Wege (z.B. in der Kaffeeküche oder am Aschenbecher)?
    wie überraschend einberufene Gespräche und Sitzungen sich von strukturierten und geplanten Meetings in ihrer Effizienz unterscheiden?
    wie neue Mitarbeiter begrüsst und langjährige verabschiedet und neue Führungskräfte eingesetzt werden?

    Welche Ebene in Ihrer Organisation informiert wann über was am besten? Wie wurden bisher Ihre Mitarbeiter beteiligt. Was würden Aussenstehende über die Kultur in ihrem Unternehmen sagen?

    Es gibt unzählige weitere Frage – ich freu mich auf einen Austausch mit Ihnen und Ihren Fragen.

  7. Alltagsfeste feiern

    „Die wahre Kunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen“ sagt P.S. Buck.

    Und es stimmt – meiner Meinung nach, gibt es so viele Entdeckungen im Alltag zu machen, die einen erfreuen oder verwundern. Leider sehe ich solche Dinge zu selten und erst, wenn etwas nicht mehr selbstverständlich ist, nehme ich es wahr. Ich wäre gerne achtsamer und würde gerne das eine oder andere Mal lieber innehalten, etwas genießen und es nicht als selbstverständlich ansehen.
    Ich denke z.B. an die Vielzahl von Treppen, die man auf einmal bewältigen muss, wenn man das mit einem überdehnten Knie nicht kann – mit dem gesunden Knie sind sie mir nie aufgefallen.
    Oder die Frage, für welche Weg man eigentlich das Auto nutzt? In den USA eindeutig für kürzere Strecken als in Deutschland – Fahradfahrer sind dort nur im Sportdress zu sehen, fast nie in Alltagskleidung.
    Und wann gehen Sie einkaufen? Im Dreiländereck rund um Aachen auch Sonntags? In den USA im Supermarkt 24 Stunden an 7 Tagen.
    Das sind jetzt nur erste Stichworte und der erste Schritt, etwas aufzuschreiben, um es bewußter zu betrachten als sonst. Vielleicht geht es Ihnen auch so? Dann freue ich mich über einen Austausch und die Schilderungen Ihrer Entdeckungen.

  8. Zitate für Optimisten

    „In jeder Minute, die du im Ärger verbringst, versäumst du 60 glückliche Sekunden deines Leben.“(Albert Schweitzer)

    „Am Ende des Weges mag der Pessimist Recht bekommen, aber unterwegs hat es der Optimist leichter.“ (Otto Ernst)

    „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.“ (Joachim Ringelnatz)

    „Jedes Mal, wenn ein Mensch lacht, fügt er seinem Leben ein paar Tage hinzu.“ (Curzio Malaparte)

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